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25-Jahre Mauerfall: Leasing-Wirtschaft unterstützte „Aufbau Ost“

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Berlin, 7. November 2014 – Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Die Leasing-Wirtschaft unterstützte tatkräftig den „Aufbau Ost“. In den ersten Jahren der Wiedervereinigung von 1990 bis 1996 realisierten die Leasing-Gesellschaften in den neuen Bundesländern Investitionen von rund 42 Mrd. DM. Bereits 1991 erreichte die Branche bei Ausrüstungsgütern einen Marktanteil von 14 Prozent.

Nach dem Mauerfall fasste die Branche in Ostdeutschland rasch Fuß. Die ersten Leasing-Gesellschaften waren schon im November 1989 in Ost-Berlin vertreten.
„Leasing erwies sich als ein ideales Instrument für die ostdeutsche Wirtschaft, um die notwendigen Investitionen in den ehemaligen DDR-Betrieben zu realisieren. Es wurde zunächst sogar von Staatsbank und Regierung als geeignete Investitionsform hervorgehoben“, erläutert Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen. Folglich erreichte die Mobilien-Leasingquote in Ostdeutschland bereits nach wenigen Jahren nahezu westdeutsches Niveau. Den ostdeutschen Unternehmen kamen die Erfahrungen und das Know-how der LeasingGesellschaften auf den Investitionsgütermärkten zugute. „Für viele Geschäftsführer war das Angebot an modernen Maschinen oder an EDV unübersichtlich. Die LeasingExperten konnten ihre Kunden bei der Anschaffung aufgrund ihrer Expertise gut beraten“, erläutert Fittler.

Zugang zu Fördermitteln
„Die Leasing-Wirtschaft hätte sich gerne noch stärker in den neuen Bundesländern engagiert. Jedoch erwies sich als Hemmschuh, dass Leasing 1993 bei der erhöhten Investitionszulage von 20 Prozent für ostdeutsche Industrie- und Handwerkerbetriebe nicht eingeschlossen wurde“, erläutert Fittler rückblickend. „Dieses damalige Problem verfolgt die Leasing-Gesellschaften indirekt bis heute.“ Denn noch immer werden bei vielen öffentlichen Förderprogrammen die Besonderheiten des Leasing-Geschäfts nicht berücksichtigt, so dass Fördermittel nicht genutzt werden können. „Diese Investitionshürde muss zwingend beseitigt werden, denn etwa jeder zweite Mittelständler will heute auf öffentliche Fördermittel zurückgreifen“, fordert der BDL-Hauptgeschäftsführer. „Und die deutsche Wirtschaft braucht dringend mehr privatwirtschaftliche Investitionen, damit der Investitionsrückstand in Deutschland aufgeholt werden kann.“ Leasing-Wirtschaft ist größter privater Investor in Deutschland Rund 50 Mrd. Euro investiert die Leasing-Wirtschaft in Deutschland jährlich für ihre Kunden in Fahrzeuge, Maschinen, IT-Equipment, Medizintechnik und andere Ausrüstungsgüter sowie in Immobilien. Damit werden über die Hälfte der außenfinanzierten Investitionen über Leasing realisiert. Die mittelständisch geprägte Branche ist somit der größte Investor Deutschlands. Für ihre Kunden managen die LeasingUnternehmen derzeit Wirtschaftsgüter im Wert von insgesamt über 200 Mrd. Euro.
Der Kundenkreis reicht vom Einzelhändler über den Mittelständler bis zum internationalen Konzern; der Kundenschwerpunkt liegt auf mittelständischen Unternehmen.

Bei Rückfragen: Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen Heike Schur, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fon 030 20633722,

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